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Sparkassen-Stiftung Oldenburger Wallmuseum

Oldenburger Wallmuseum

Die „Wallmuseum Oldenburg in Holstein gemeinnützige Betreibergesellschaft mbH" wurde im Jahr 2008 durch die Stadt Oldenburg in Holstein als kommunale GmbH neu errichtet und hat den operativen Betrieb des Wallmuseums übernommen. Sie ist in erster Linie Empfänger der Fördermittel der Sparkassen-Stiftung.

Der Oldenburger Wall war über viele Jahrhunderte unter der Bezeichnung „Starigard" eine wichtige Siedlungsstätte und ein bedeutender Fürstensitz
der Slawen. Das heutige Wallmuseum beinhaltet eines der bedeutendsten archäologischen Denkmäler Schleswig-Holsteins, die mächtige Ringwallanlage
von Oldenburg in Holstein. Ein Spaziergang über den in seinen Ringwällen nachgebildeten Burgwall vermittelt eine Vorstellung von dessen Größe und
Mächtigkeit. Von dem bis 18 m hohen Wall blickt man auf die umgebende Auenlandschaft, die mit dem „Oldenburger Graben" - einem seit der
slawischen Zeit fast vollständig verlandeten und trockengelegten Meeressund - in Verbindung stand.

Das „Oldenburger Wall-Museum - Slawen und Deutsche im Mittelalter" hat sich zu einer großen Attraktion für alle historisch Interessierten entwickelt
und zeigt in leicht verständlicher Weise die aufregende Geschichte von fast sechs Jahrhunderten unseres nordeuropäischen Raumes auf.

Es ist ein überregionales Museum für die Zeit nach der großen germanischen Völkerwanderung und arbeitet eng mit dem Mittelalterzentrum im dänischen
Nykøbing zusammen.