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26.05.2020 | Kunst und Kultur

From the collection / Aus der Sammlung: Jadranko Rebec

Jadranko Rebec war lange Jahre Professor für Malerei an der HAW Hamburg. Er arbeitet zugleich auch in weiteren Medien. Der Stiftung ist er seit vielen Jahren verbunden. Er lebt und arbeitet in Hoisdorf im Kreis Stormarn.


Wir haben die Künstler*innen gebeten unser Kurzinterview zu beantworten, einen Kurzfilm aus dem Atelier #livefromthestudio zu liefern sowie 2-3 Werkaufnahmen aktueller Arbeiten.
Das Kurzinterview sowie eine Abbildung der Werke aus unserer Sammlung finden Sie auf dem Stiftungsportal, die Werkabbildung sowie den Film auf den Social-Media-Kanälen der Galerie in der Wassermühle Trittau:
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Schauen Sie vorbei!

Kurzinterview: Drei Fragen an...Jadranko Rebec

Was verbindet Sie mit der Stiftung?
Mit der Stiftung verbindet mich ein reges Interesse an der zeitgenössischen, jungen Kunst in Norddeutschland. Seit Anfang der 1990-er habe ich Kontakt mit der Kulturstiftung. Daraus hat sich eine intensive Zusammenarbeit  entwickelt. In einigen Events und in einigen Ausstellungen wurden meine Arbeiten hier gezeigt. Einige davon wurden in der Sammlung aufgenommen, z.B. das Objekt „Cabriloetta Comfort- Auto für alle Fälle“.

Wie ist das Werk „Cabrioletta Comfort - Auto für alle Fälle" (aus der Sammlung) entstanden?

Dieses Objekt ist aus Fundstücken zusammengebaut. Alte Räder, Lämpchen, Haken, Möbelgriffe etc. wurden miteinander kombiniert. Daraus ist  eine Persiflage auf Technik und Transport geworden. Diese Arbeit könnte man auch als eine Huldigung an das Rad verstehen. Egal wie alt und abgenutzt, übt das Rad noch immer eine Faszination aus. Es dreht sich ja und damit werden viele weitere Möglichkeiten geboten : man kann z. B. den Fußgänger überholen - wie schön und nützlich! 


Woran arbeiten Sie aktuell?
Zur Zeit arbeite ich an einer großen wandfüllenden Malerei: Painted Puzzle.Farbfelder mit teils kräftigem, teils lasierendem Farbauftrag, puzzeln sich quadratisch, rechteckig, hochkant oder quer zu einem durchkomponierten Tableau. Ihre diffus und transparent wirkenden Flächen assoziieren Licht und Raum. So sind vier Tafelbilder mit jeweils neuen Farbkompositionen entstanden, die sich in verschiedenen Kombinationen nebeneinander anordnen lassen. Aufgrund ihrer geometrischen Formen gehen sie stets neue, bildübergreifende Verbindungen miteinander ein. Die verschiedenartigen Farbfelder, harmonisch oder disharmonisch miteinander agierend, erzeugen Spannung und Intensität und pulsieren wie in einem familiären System. 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.jadrankorebec.de