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28.07.2020 | Kunst und Kultur

From the collection / Aus der Sammlung: Maxim Brandt

Der in Berlin lebende Maler Maxim Brandt hat in Kiel studiert und 2016 in seiner Ausstellung "Fantastic Imperfections" in der Galerie in der Wassermühle eine Auswahl seiner Gemälde gezeigt


Wir haben die Künstler*innen gebeten unser Kurzinterview zu beantworten, einen Kurzfilm aus dem Atelier #livefromthestudio zu liefern sowie 2-3 Werkaufnahmen aktueller Arbeiten.
Das Kurzinterview sowie eine Abbildung der Werke aus unserer Sammlung finden Sie auf dem Stiftungsportal, die Werkabbildung sowie den Film auf den Social-Media-Kanälen der Galerie in der Wassermühle Trittau:
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Schauen Sie vorbei!

Kurzinterview: Drei Fragen an...Maxim Brandt

Was verbindet Sie mit der Stiftung? 
Ich hatte vor vier Jahren eine super tolle Einzellausstellung und eine Katalogpräsentation in den wunderbaren Räumen der Galerie in der Wassermühle Trittau. Es ist wirklich ein sehr schöner Ausstellungsort.

Wie ist das Werk "Dönermaler" entstanden? 

Die Stiftung hat von mir das Bild „Dönermaler“ erworben. Dieses Bild entstand durch eine Inspiration in einem Hamburger Dönerladen. Dort gab es eine Wandmalerei mit einer Landschaft, das sehr hobbymäßig gemalt war. Zwischen mir und meinen Künstlerfreunden hat sich eine Diskussion ergeben, ob die Wandmalerei Kunst oder keine Kunst sei. Meine These war: „das Bild ist Kunst“. Ein Teil von dem Bild habe ich in mein Gemälde integriert, das ich später „Dönermaler“ nannte. Auf dem Bild ist eine menschenähnliche Holzfigur dargestellt, im Hintergrund ein Tapetenmuster und die kitschige Landschaft aus dem Dönerladen.

Woran arbeiten Sie aktuell? 

Während des Lockdowns habe ich viele neue Skizzen und Bildentwürfe vorbereitet, die momentan in die Malerei übersetzt werden. Das sind meistens Miniserien oder Arbeiten, mit sich wiederholenden Motiven. Die Themen bleiben immer noch sehr spontan und poetisch, mit direkten und indirekten Echos von biografischen und sozialen Aspekten des Lebens. In einigen Werken werden neue technische und stilistische Innovationen auftauchen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.maximbrandt.de