Foto 1 Team am 1. Tag

Die vierten Forschertage in Eutin

72 kleine Forscher:innen im Erlebnis Küchengarten Schloss Eutin

Foto: Das gemeinsame Team für die Forschertage bestehend aus 13 Ehrenamtlichen der Bürgerstiftung Eutin und drei Pädadog:innen des Erlebnis Küchengarten Schloss Eutin am ersten Tag. Foto: Bürgerstiftung Eutin.

Neugier, Bewegung und viele Aha-Momente: Bei den Forschertagen in Eutin verwandelte sich das Haus der Stiftungen am Küchengarten in ein kleines Forschungslabor für Vorschulkinder. Das eingespielte pädagogische Team des Erlebnis Küchengarten hatte exklusiv für die Bürgerstiftung Eutin ein abwechslungsreiches Programm mit zehn spannenden Mitmach-Stationen entwickelt.

Eingeladen waren alle Eutiner Kindertagesstätten: Insgesamt 72 Kinder aus zehn Gruppen kamen gemeinsam mit ihren Erzieher:innen, um zu experimentieren, zu probieren und zu entdecken.

An den Stationen waren Forschergeist, Geschick und alle Sinne gefragt. Die Kinder schüttelten Butter, verkosteten verschiedene Brotsorten, mahlten Getreide zu Mehl, bauten Murmelbahnen aus Erbsen oder ließen Brausepulver-Raketen starten. Auch Experimente wie „Wandernde Farben“, ein Zaubertrick mit Zitronensaft-Tinte oder ein Spiel rund um „Fit- und Schlappmacher“-Lebensmittel sorgten für staunende Gesichter.

Ein besonderer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf gesunder Ernährung. Ein Thema welches im Erlebnis Küchengarten und der pädagogischen Arbeit stets wichtig ist. Ingrid Berger, Vorsitzende der Bürgerstiftung Eutin, erklärte: „Der etwas stärkere Fokus auf gesunde Ernährung fand sich auch in den einzelnen Forscherstationen wieder.“

So stand erstmals eine Brotverkostung auf dem Programm. Vier Brotsorten wurden von den Kindern genau unter die Lupe genommen: Zuerst sollten sie aussehen, riechen und fühlen – erst danach wurde probiert. Das überraschende Ergebnis nach dem ersten Tag: Vollkornbrot kam bei den kleinen Tester:innen genauso gut an wie Weiß- und Mischbrot.

Auch das Mahlen von Getreide sorgte für viele Eindrücke. Mit alten Hand-Kaffeemühlen und Mörsern verwandelten die Kinder Dinkel- und Haferkörner in Mehl – eine Arbeit, die durchaus Kraft erforderte. Die selbst gemahlenen Körner durften anschließend in kleinen Tüten mit nach Hause genommen werden. Die Ideen, was daraus entstehen könnte, waren kreativ: von Pizza bis hin zu selbstgemachter Knete.

Große Begeisterung löste auch das Experiment „Wandernde Farben“ aus. Mit Wasser, Küchenpapier und Filzstiften beobachteten die Kinder, wie sich Farben langsam ausbreiteten und neue Farbnuancen entstanden. Beim Schreiben mit Zitronensaft wurde aus unsichtbarer Schrift durch Wärme plötzlich eine sichtbare Botschaft – ein kleiner Zauber, der für viele staunende Augen sorgte.

Ganz neu im Programm war außerdem das Bauen von Erbsen-Murmelbahnen. Hier zeigten die kleinen Konstrukteur:innen viel Fantasie und entwickelten erstaunlich kreative Bahnen.

Nach jeder erfolgreich absolvierten Station erhielten die Kinder einen Stempel in ihren persönlichen Forscher-Ausweis. Am Ende der Forschertage konnten sie stolz ein vollständig gefüllten Ausweis mit nach Hause nehmen, eine Erinnerung an zwei erlebnisreiche Tage voller Entdeckungen.

Das weitläufige Gelände rund um das Haus der Stiftungen bot außerdem genügend Raum zum Spielen und zum Erkunden der Natur zwischen den Experimenten. Für die Erzieher:innen gab es zum Abschluss zusätzlich ein Handout mit Hintergrundinformationen zu den einzelnen Stationen und vielen Ideen, wie sich die Experimente auch im Kita-Alltag umsetzen lassen.

 

Weitere Impressionen

Foto 3 Zwei Maedchen beim Mahlen
Foto 4 Zwei Kinder beim Experiment Wanderndes Wasser
Foto 2 Forschertage Brot Flipchart
Foto 5 Zaubertinte mit Buegeleisen
Foto 6 Ehrenamtler Hilmar Pfautsch bei der Murmelbahn
Foto 7 Lars mir den Ausweisen
Foto 8 Ausweis Forschertage