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Wanderausstellung Klimaflucht

Schwartauer Leibniz-Gymnasium zeigt Ausstellung

Am 4.6.2026 war es soweit: Nach zwei Jahren der Planung und Vorbereitung konnte das Schwartauer Leibniz-Gymnasium die Wanderausstellung der Deutschen Klimastiftung eröffnen.

14 lebensgroße Figuren nebst Infotafeln berichten mit Audiobeiträgen davon, wie sich ihr Leben durch den Klimawandel verändert hat, warum sie auf der Flucht sind oder diese planen. Für die Eröffnungsveranstaltung hatten sich Lehrer:innen der Religion-, Musik-, Kunst- und Darstellendes Spiel Bereiche zusammengetan und einen abwechslungsreichen Abend gestaltet. Ergänzt wurden diese Beiträge von Reden durch Frau Watzlawek von den Stiftungen der Sparkasse Holstein, Herrn Dr. Matlok - dem Schulleiter des Leibniz-Gymnasiums und Frau Frädrich, der Initiatorin der Aktion.

Im Kunstunterricht entstanden Werke, die Klimaflucht im Wandel der Epochen zeigen. Die zehnte Klasse  vertonte ein isländisches Gedicht zur Gletscherschmelze  mit einem beeindruckenden Instrumentarium. An die Verantwortung der Menschen für unseren Planeten erinnerten Schülerinnen der sechsten Klasse, die einen Therapiepodcast für die Erde im Rahmen des Religionsunterrichtes erstellt haben.

Auch die Sechstklässler:innen machten in kurzen dynamischen Theaterszenen deutlich, wie wichtig Wasser für alle Lebewesen ist. Intensiv war die ganz konkrete Auseinandersetzung mit Figuren der Ausstellung bei der Aufführung des DSP Kurses im E-Jahrgang. In diesen Szenen wurden die Themen der Figuren aufgegriffen und theatralisch verarbeitet: Die Kettensäge ertönt und Schüler:innen, die Bäume darstellen, werden gefällt. Hier wird  sehr plastisch gezeigt, was Waldrodung in Indonesien bedeuten kann.

Zahlreiche Geographieklassen und Religionskurse haben die Ausstellung schon im Unterricht verwendet. Jede Pause sind Schüler:innen mit Zuhören bei den Figuren beschäftigt und auch das Nachbargymnasium hat seinen Besuch angekündigt.

Wir freuen uns sehr mit unserer Unterstützung und der des Schulvereins diese tolle Ausstellung mit auf den Weg gebracht zu haben.