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Sparkassen-Stiftung Jagdschlösschen am Ukleisee

Das Jagdschlösschen

Der Jagdpavillon wurde durch Friedrich August I., Fürstbischof zu Lübeck und Herzog zu Oldenburg in Auftrag gegeben und 1776 fertiggestellt. Friedrich August ließ das Jagdschlösschen für seine Gemahlin Ulrica Friederike in Auftrag geben. Die Entwürfe stammen vom Eutiner Hofbaumeister Georg Greggenhofer, der auch die Bauausführung leitete.

Der Jagdpavillon diente zwischen Ende des 18. und 19. Jahrhunderts als Austragungsort für höfische Feste. Der Philosoph und Bildungstheoretiker Wilhelm von Humboldt, der im Jagdschlösschen einmal zu Gast war, beschrieb die Aussicht in seinen Tagebuchaufzeichnungen  als "göttlich".

Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Sichtschneise auf den Kellersee zunehmend bebaut, sodass heute nur noch die Sicht auf den Ukleisee frei ist. 1937 ging das Schloss auf das Land Schleswig-Holstein über. Das Land verpachtete das Gebäude an die Stadt Eutin. So wurde es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seit 1965 steht das Jagdschlösschen unter Denkmalschutz. Bis 1994 wurde das Jagdschlösschen aufgrund von Schimmelbefall mehrfach saniert. 

Die Sparkassen-Stiftung Jagdschlösschen am Ukleisee kümmert sich um den Erhalt des Gebäudes.