Detailansicht Day for Night Nachtfalter

29.11.2026, 15:00 Uhr

Galerie im Advent

Im Rahmen von "Galerie im Advent" finden Gespräche mit Künstlerinnen der akteullen Ausstellung statt.

Im Rahmen der Gruppenausstellung Generate & Decouple finden ab 15 Uhr Gesprächsrunden mit den beteiligten Künstlerinnen statt.

Bei Gebäck und Tee im Rahmen von "Galerie im Advent" der Gruppenausstellung Generate & Decouple sprechen die beteiligten Künstlerinnen Susanne Gabler und Saskia Senge über ihre künstlerische Arbeit..

Das Gespräch beginnt um 15 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

Susanne Gabler (in Stralsund) lebt und arbeitet in Wismar. Nach ihrem Studium der angewandten Kunst an der Hochschule in Wismar realisiert sie nationale und internationale Ausstellungen in Chile, Island, Düsseldorf und in unterschiedlichen Ausstellungshäusern in Mecklenburg-Vorpommern. Sie arbeitet nicht nur künstlerisch, sondern auch kuratorisch. Sie engagiert sich als Galerieleitung für den Kunstverein Wismar und ist kulturpolitisch aktiv. Ihre Projekte und Arbeiten thematisieren existenzielle Sorgen und gesellschaftliche Fragestellungen und vermitteln diese nuanciert, sinnlich und vielschichtig, sodass Rezipient:innen ihre eigenen Narrative hinterfragen. Entstanden in situ, verbindet Gabler Gefühl und Beobachtung, entfaltet transformative Kraft und ermöglicht durch partizipative Kunstaktionen nachhaltige, unmittelbare Erfahrungen. Sie wurde 2023 für den Rostocker Kunstpreis nominiert.

Saskia Senge (*1985 in Gifhorn) lebt und arbeitet in Hamburg. Sie studierte bis 2017 Bildhauerei an der HFBK Hamburg bei Prof. Thomas Demand und Prof. Dr. Hanne Loreck sowie an der China Art Academy Hangzhou bei Shui Hui und der ZHdK Zürich bei Eran Schaerf und Pauline Boudry. Sie war von 2013 bis 2017 Stipendiatin der Studienstiftung, erhielt diverse Arbeitsstipendien und war 2024 nominiert für den Paula Modersohn-Becker Kunstpreis.
In Saskia Senges Werk verbinden sich Form und Bedeutung aus Gebrauch, Handel, Erinnerung und Massenproduktion, wobei die Spannung zwischen Repräsentationssystemen und persönlichen Erfahrungen im Zentrum steht. Ihre Arbeiten funktionieren wie eine abstrakte Syntax, in der Bedeutungen durch Neukombinationen des skulpturalen Vokabulars ständig variieren und nur eine von vielen möglichen Varianten darstellen.

Abb.: Saskia Senge, Detailansicht Day for Night (Nachtfalter), 2025, Foto: Jaewon Kim