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Bildung für nachhaltige Entwicklung

Konzept

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) beruht auf der Erkenntnis, dass ökologische Risiken sowie ökonomische und soziale Ungerechtigkeiten weltweit zunehmen, wenn wir uns nicht umorientieren und unsere derzeitige Art zu leben und zu wirtschaften beibehalten.

Einen Vorschlag dazu, wie diese Neuorientierung aussehen könnte, formulierte die sogenannte Brundland-Kommission der UN bereits im Jahr 1987 und bezog sich dabei direkt auf das Konzept der nachhaltigen Entwicklung. Diese fördere "eine Entwicklung, die die Lebensqualität der gegenwärtigen Generation sichert und gleichzeitig zukünftigen Generationen die Wahlmöglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens erhält."

Im Rahmen dieses Konzepts sollen Menschen verstehen: Mein Handeln hat Konsequenzen – nicht nur unmittelbar für mich und meine Umwelt sondern auch mittelbar für andere. BNE sensibilisiert für die Probleme einer nicht nachhaltigen Entwicklung und vermittelt Gestaltungskompetenzen, die autonomes Handeln und die Partizipation an Entscheidungsprozessen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung befördern.

 

BNE in unserer Stiftungsarbeit

Zukunftsorientiertes Lernen und Handeln ist an keine Altersstufe gebunden. Bekannt ist aber, dass Kinder im Alter von drei Jahren beginnen, ihre Lebenszusammenhänge zu begreifen und ihre Umwelt spielerisch zu erforschen. Deshalb konzentrieren sich die Stiftungen der Sparkasse Holstein beim Thema BNE stark auf den Bereich der Kindergärten und Grundschulen.

Einen signifikanten Beitrag dazu leisten wir mit dem Naturerlebnis Grabau und dem Erlebnis Bungsberg. Mit diesen beiden Projekten möchten wir Kindergärten und Grundschulen in Stormarn und Ostholstein einen kostenlosen waldpädagogischen Tag ermöglichen. Die Kinder sollen die Bedeutung des Waldes als Lebensraum, Erholungsraum und Wirtschaftraum erkennen und den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur sowie soziales Verhalten erlernen.